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10.08.2018 | Kinderpsychiatrie Jugendpsychiatrie Psychotherapie | Leitthema | Sonderheft 1/2018

Pädiatrie & Pädologie 1/2018

Stress-Traumasymptoms-Arousal-Regulation-Treatment (START)

Stabilisierungskonzept für stark belastete Kinder und Jugendliche

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Sonderheft 1/2018
Autoren:
Andrea Dixius, Univ.-Prof. Dr. Eva Möhler

Zusammenfassung

Stress-Traumasymptoms-Arousal-Regulation-Treatment (START) ist ein niedrigschwelliges und kulturintegratives Stabilisierungskonzept für Kinder und Jugendliche mit starkem Stresserleben, Traumafolgen und schweren emotionalen Belastungen. Besonders geflüchtete Kinder und Jugendliche leiden häufig unter psychischen und körperlichen Symptomen und werden oftmals von traumatischen Erlebnissen nachhaltig belastet. Das strukturierte Kurzzeittherapiekonzept START wurde im Rahmen der praktischen Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Clearing- und Erstaufnahmekontexten und der klinischen Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie entwickelt. START bietet Jugendlichen Unterstützung zur raschen emotionalen Stabilisierung, unabhängig vom Herkunftsland. Die Intervention wird bevorzugt in Gruppen eingesetzt, der Zugang ist niedrigschwellig und erfolgt aufgrund einer vorliegenden Belastungssymptomatik. Die freiwillige Teilnahme am Programm ist Voraussetzung. START fördert die Selbstwirksamkeit und stärkt Schutzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen. Bedeutsam sind zudem eine validierende Grundhaltung und die Fokussierung auf positive Ressourcen. START kann sowohl in klinischen Kontexten als auch in Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen und psychosozialen Einrichtungen sowie von professionellen Caregivern eingesetzt werden. Der vorliegende Beitrag gibt einen kurzen Überblick über das START-Konzept und präsentiert erste Daten und Ergebnisse einer Pilotstudie zur Überprüfung der Wirksamkeit der Intervention.

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