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Anästhesiologie & Intensivmedizin

Aktuelle Beiträge

Postoperatives Delir bei älteren gebrechlichen Patient:innen unter Remimazolam

Remimazolam stellt aufgrund der hämodynamischen Stabilität eine attraktive Alternative für die Anästhesie bei Risikopatient:innen dar. In der vorliegenden Studie zeigt sich kein erhöhtes Risiko für ein postoperatives Delir.

Wenn Daten Hygiene lernen

Healthcare-assoziierte Infektionen betreffen rund sechs Prozent aller Krankenhausaufenthalte in Österreich. Häufig sind Harnwegs‑, Atemwegs- und postoperative Wundinfektionen. Moderne Surveillance entwickelt sich von manuellen Tabellen zu automatisierten, teils KI-gestützten Systemen, die Labor‑, Bewegungs- und Patient:innendaten verknüpfen und Infektionsketten in (nahezu) Echtzeit erkennen. 

Update Notfallmedizin

Die neuen Richtlinien des European Resuscitation Council (ERC) knüpfen an Bewährtes an, enthalten jedoch auch einige gut umsetzbare Neuerungen für die klinische Praxis. Die vier Grundpfeiler des Advanced Life Support (ALS) – hochqualitative Thoraxkompressionen, frühe Defibrillation, adäquate Beatmung und Medikamentengabe – bleiben bestehen, wurden jedoch in einigen Details präzisiert. 

Gedanken am Ende meiner beruflichen Laufbahn

"Ich denke, die Probleme, mit denen wir national, aber auch international zu kämpfen haben, sind zu komplex, um sie mittels politischer oder standespolitischer Ideologien zu lösen," schreibt Prim. Univ.-Prof. Dr. Walter Hasibeder, Abteilung für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Krankenhaus St. Vinzenz in Zams, im Editorial. 

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Weitere aktuelle Artikel aus dem Fach

Von Bispezifischen Antikörpern und einzelligen Schlauchpilzen

Studien lassen hoffen, dass T-Zell-basierte Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren, CAR-T-Zellen oder bispezifischen Antikörpern (bsAbs) auch bei soliden Tumoren wirken könnten. Und die Pneumocystis-Pneumonie(PcP)-Prophylaxe mit Cotrimoxazol macht bei immunsupprimierten Patient:innen in jedem Risikostadium Sinn.

Fortschritt trifft Frustration

Tumorassoziierter Schmerz hat eine hohe Prävalenz und stellt weithin eine große Herausforderung in der Schmerzmedizin dar.

Wenn kleine Lungen kämpfen:Kindliche Pneumonie verstehen

Pneumonien im Kindes- und Jugendalter spielen weltweit eine wichtige Rolle. Sie führen häufig zu Krankenhausaufenthalten und sind auch bei Kindern und Jugendlichen eine bedeutende Todesursache. Die meisten Lungenentzündungen werden ambulant, außerhalb des Krankenhauses, erworben.

Ist ein Arzt an Bord?

Medizinische Notfälle während eines Fluges gibt es immer wieder – und sie stellen Ärzte und Ärztinnen vor ganz andere Herausforderungen als am Boden. Niklas Tekal hat sich an Bord begeben und an einem Notfall-Refresher der etwas anderen Art teilgenommen.

Wenn der Atem schmäler wird: Obstruktive Erkrankungen

Obstruktive Atemwegserkrankungen können eine diagnostische Herausforderung sein. Der folgende Artikel gibt eine praxisnahe Orientierung, wie Ärztinnen und Ärzte Asthma, COPD und andere Ursachen einer Atemwegsobstruktion systematisch abklären können.

Update AINS (Link öffnet in neuem Fenster)

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Frühere Beiträge aus dem Fach

Im Ernstfall ohne Plan B

Die heimischen Spitäler sind nicht krisensicher. Punkt. Das ist zusammengefasst das Ergebnis einer Expertinnen-Runde. Die aber auch aufzeigte, wie unser Land sich medizinisch auf Katastrophen vorbereiten müsste. Veranstalter: Die Ärztekammer-Kurie der angestellten Ärztinnen und Ärzte.

Rezeptor mit "Gummiband" als Ansatzpunkt für neue Schmerz- und Krebs-Medikamente

Der menschliche P2X4-Rezeptor spielt bei chronischen Schmerzen, Entzündungen und manchen Krebsarten eine zentrale Rolle. Nun wurde ein Mechanismus aufgeklärt, über den sich der Rezeptor hemmen lässt. Die Resultate ebnen den Weg zur Entwicklung neuer Medikamente.

Gefäße? Vergisst man gern. Bis sie sich zu Wort melden

Gefäße melden sich selten. Sie arbeiten still und unauffällig –, bis sie plötzlich laut werden. Als offenes Bein. Als reißende Aorta. Als Notfall. Trotz moderner Medizin bleibt die Vorsorge miserabel: Nur ein Bruchteil der Menschen über 60 lässt seine Gefäße kontrollieren, obwohl ein Ultraschall oft über Leben und Tod entscheidet. Nach den Gefäßgesundheitstagen will das Gefäßforum den Blick verändern: Weg von der Reparaturmedizin, hin zur Vorsorge. Denn Gefäße bestimmen mehr Gesundheit, als wir glauben.

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Bildnachweise
Delir /© Martin Poole/Digital Vision/Thin, Hygiene_Krankenhaus/© mit KI generiert / miss irine / stock.adobe.com, Notfall/© Robert Kneschke / stock.adobe.com, Bücher und Stethoskop/© Алена Ваторина / stock.adobe.com / Generated with AI, Newsletter Landing 07_23, Neuer Inhalt, Pneumonie/© Dr_Microbe/Stock.adobe.com, Tabletten/© AsiaVision / Getty Images / iStock, Tumorschmerz, Kinderfiguren in Lunge/© Motiv: Springer Medizin (Generiert mit KI), 11204026/© Friederike Koerber, Notfall-Refresher/© Dr. Gabriel Academy, Trinkhalm/© Springer Medizin (generiert mit KI), Pressekonferenz/© Karo Pernegger, Gummiband Rezeptor/© AG Müller/Hagelüken/Uni Bonn, 11200428/© Raoul Mazhar | Midjourney, 11200367/© Fotostudio Interphoto, 11200352/© privat