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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Urbanisierung und Digitalisierung tragen zu zunehmender sozialer Isolation, höherem Stress sowie zum Auftreten neuartiger Psychopathologien bei. Hikikomori“ (schwere soziale Isolation) und die „Moderne Typus-Depression“ sind Beispiele für psychische Erkrankungen, die traditionelle psychiatrische Modelle herausfordern. Durch den gezielten Einsatz digitaler Werkzeuge – wie etwa des Metaversums, sozialer Roboter und anderer interaktiver Plattformen – kann die psychische Gesundheitsversorgung weiterentwickelt werden.
Univ.-Prof. Andreas Zirlik lud auch heuer wieder zu den Grazer Herzkreislauftagen (GHKT) ein. Es war bereits die siebte Auflage dieses traditionellen Events, welches am neuen Campus der Medizinischen Universität Graz stattgefunden hat.
Ein Großteil der Patientinnen und Patienten der Notfallambulanz eines Landeskrankenhauses wurde in den letzten Monaten ohne Arztbrief oder Entlassungsschreiben in die Pflegeeinrichtung zurück überstellt. Das CIRSmedical-Team gibt Feedback zur Verbesserung des Entlassungsmanagements.
Die heimische Ärztekammer will die Basisausbildung beibehalten, aber nur noch auf freiwilliger Basis. Viele Stimmen fordern eine Neuausrichtung oder sogar eine Abschaffung der 9-monatigen Ausbildung. Wir haben Expert:innen dazu befragt.
Vom europäischen Datenschutz hält man in den USA weniger. Dort gilt das Gesetz, dass Daten gelesen werden dürfen. Wer damit nicht einverstanden ist, muss seine Daten einem der vielen europäischen Datenserver-Anbieter anvertrauen. Wie aber vorgehen? Das können Sie einer Checkliste entnehmen.
Corona hat die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stark beeinträchtigt. Die Lage hat sich seit dem Ende der Pandemie aber nicht gebessert. Wir haben bei zwei Expertinnen nachgefragt, woran das liegt, wie es um die Versorgung bestellt ist und wie Eltern und Bezugspersonen Kinder stärken können.
Nach jahrelanger Verzögerung ist sie da: die ambulante Diagnosecodierung. Mit dem nun final freigegebenen E-Health-Codierservice startet Österreich in eine Ära der strukturierten, präzisen und weitgehend automatisierten Diagnosedokumentation.
1001 Cuts ist ein Film über Chirurginnen. Es geht um Geschlechterstereotype, ungleiche Machtverhältnisse und das gemeinsame Ziel einer medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau. Wie Operationssäle zu inklusiven Räumen werden können – abseits von Vorurteilen.
Dr. Sarah Temkin ist Regisseurin und Produzentin von 1001 Cuts. Als gynäkologische Onkologin mit über zwanzig Jahren Erfahrung am Operationstisch richtet sie den Blick auf die Rolle von Frauen in der Chirurgie. Ihr Film verbindet medizinische Expertise und gelebte Erfahrung mit einer visuellen Erzählung über Geschlecht, Macht und Wandel in der modernen Medizin.
US-Softwareriesen wie Google und Microsoft stellen ihre Dienste scheinbar kostenlos zur Verfügung – scheinbar, denn in Wahrheit bezahlen wir mit unseren Daten. Das muss nicht sein: Es gibt jede Menge guter Browser, die europäischen Datenschutz ernst nehmen.
TikTok, Instagram & Co – immer mehr Menschen informieren sich in sozialen Medien über Gesundheitsthemen. Meist sind Health- oder Medfluencer:innen die ersten Anlaufstellen, nicht wenige von ihnen verdienen mit fragwürdigen Versprechen ihr Geld.
Tag für Tag stoßen Österreichs Spitalsambulanzen an ihre Grenzen. Überlastet durch akute, aber oft nicht wirklich dringliche Fälle sitzen Patientinnen und Patienten stundenlang in den Wartezonen. Warum so viele Menschen als erste Anlaufstelle die Spitalambulanz aufsuchen und was eine Studie der Charité dazu verrät.
In den USA wird Datenschutz klein geschrieben, besonders im Internet. Eine Reihe von Behörden, aber auch Privatfirmen, können sich an Daten einfach nehmen, was sie wollen. Kann man sich davor schützen? Ja. Wir wollen aufzeigen, wie man als misstrauischer Internet-Benutzer – und auch als Praxisinhaber – unter das Dach des europäischen Datenschutzes flüchten kann.
Dr. Johanna Krauter von der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien fordert ein Umdenken in der Früherkennung des Prostatakarzinoms. Die Prävention funktioniere hier nicht, erklärt sie, denn es gebe keine Möglichkeit einer Prävention beim Prostatakarzinom.
Laut österreichischem Recht müssen Websites bestimmter Anbieter seit Juni barrierefrei gestaltet sein. Wir haben uns angesehen, für wen das gilt und welche Kriterien dabei wichtig sind.
Die ärztliche Praxis im Jahr 2025 ist digitaler denn je. Patienten bringen ihre e-Card zum Termin mit, der Medikamentenplan wird per Mausklick aktualisiert, Befunde landen direkt in der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) und im Hintergrund fließen Gesundheitsdaten durch ein hochkomplexes Netz aus Servern, Schnittstellen und Anwendungen. Doch mit der Digitalisierung wachsen auch die Herausforderungen.
Vom Halbgott zum Menschen: Narzissmus ist aus der Medizin nicht verschwunden – er hat nur die Rollen gewechselt. Psychiater Reinhard Haller erklärt, warum er Karrieren beflügelt, Teams zerstört und Empathie heute unser knappstes Gut ist.
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Wir stehen an einem Wendepunkt der Medizin: Noch nie zuvor waren so viele Gesundheitsdaten verfügbar – und noch nie konnten sie so präzise genutzt werden. Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Diagnostik, Therapie und Prävention, stellt aber auch die Frage nach Verantwortung und Ethik.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, welchen Eindruck Ihr Äußeres auf Patienten macht? Einer Studie zufolge hat die ärztliche Kleidung Einfluss auf die Wahrnehmung von Professionalität, Vertrauen und Kommunikation. Und: Patienten haben je nach Fachgruppe unterschiedliche Präferenzen, was ihre Ärzte tragen sollten.
Tierversuche bleiben ein heikles Thema zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und ethischer Verantwortung. Während medizinische Durchbrüche ohne sie undenkbar wären, wächst der Druck, alternative Methoden zu fördern.
Die MedUni Wien wächst wie eine Kathedrale seit Jahrhunderten. Den jüngsten Bauabschnitt am Alsergrund verantwortet Rektor Markus Müller. Er leitet den Wandel hin zu einer personenzentrierten Medizin ein.
Aufgrund eines prominenten Falles ist die Suizidbegleitung zuletzt wieder mehr in den Fokus gerückt. Der vorliegende Artikel zeigt auf, welche Aspekte aus Sicht der Ärzteschaft und nach der Intention des Gesetzgebers zum Sterbeverfügungsgesetz (ErlRV 1177 BlgNR XXVII. GP) bei der Mitwirkung an einer Suizidbegleitung zu beachten sind.
Der Arzt, Buchautor und Kabarettist Ronny Tekal verfolgt ein Credo: Heilung gelingt am besten, wenn Arzt und Patient gemeinsam Verantwortung tragen. Sein Werk „Doppelt heilt besser – schneller gesund mit der Mitmachmethode“ ist aber weit mehr als ein herkömmlicher Ratgeber. Es ist eine Einladung zu einem Perspektivenwechsel. Mit seiner Kombination aus medizinischer Expertise und psychologischem Feingefühl plädiert Tekal für ein partnerschaftliches Verständnis von Medizin.
Der Mediziner und Weltrekordler Fabian Saal hat eine Methode zur Verbesserung der Gedächtnisleistung und Merkfähigkeit entwickelt. Kolleginnen und Kollegen, die sich viele Informationen merken müssen, können davon profitieren.
Wenn vor Gericht Aussage gegen Aussage steht und die Frage der Freiwilligkeit im Raum schwebt, kann die präzise Dokumentation von Verletzungen den entscheidenden Unterschied für die Opfer ausmachen. Genau das geschieht an der Untersuchungsstelle für Gewaltbetroffene – seit Jahresbeginn in Wien.
Diskriminierung und auch die Angst davor führen dazu, dass queere Menschen häufiger und länger krank sind. Eine wichtige protektive Rolle kann die Hausarztpraxis übernehmen. Warum das so ist und wie Praxen queer-freundlicher gestaltet werden können, war Thema beim BAM-Kongress in Berlin.
Die wichtige Phase im Leben von Frauen ist im Beruf immer noch ein Tabu – mit Folgen: Viele Frauen reduzieren wegen ihrer Beschwerden die Arbeitszeit, wechseln den Job oder gehen vorzeitig in Pension. Die „Ärzte Woche“ beleuchtet, warum das auch gesellschaftlich ein Problem ist und wie Arbeitgeber Mitarbeiterinnen unterstützen können.
Österreich hat keinen Ärztemangel – Österreich hat ein mangelhaftes Gesundheitssystem. Das sagt der Präsident der Ärztekammer, Johannes Steinhart. Der Mediziner sprach mit der Ärzte Woche über strukturelle Fehlentwicklungen, wachsenden Versorgungsdruck und notwendige Reformen der Gesundheitsversorgung.
Emotionen am Arbeitsplatz sollten möglichst unterdrückt werden, so die Empfehlung. Eine Studie räumt jetzt mit althergebrachten Überzeugungen auf und spricht Wut im Job positive Effekte zu. Ist Ausrasten in der Ordi jetzt also erlaubt?
Das Leitbild bildet die Basis für eine Praxisstrategie und sollte vom gesamten Team gelebt werden. Wie Ärztinnen und Ärzte eine Vision entwickeln und daraus etwas sehr Persönliches machen können.
Schichtwechsel, Personalrotationen, Vertretungen. Im hektischen Klinikbetrieb sind Informationen zu Patientinnen und Patienten und Therapie besonders sorgsam zu dokumentieren. Welche Folgen eine einzige fehlende Anmerkung in der Kurve haben kann, zeigt dieser Fall.
Eine KI ersetzt kein Fachpersonal. Aber ein „zweites Paar Ohren“ kann ein solches Modell in der Allgemeinmedizin schon heute sein. In einem wichtigen Punkt bleibt ihre Leistung aber hinter der der menschlichen „Kolleg:innen“ zurück.
Wer ist heute noch ein Schwerarbeiter in der modernen Arbeitswelt. Kaum war von einer Anerkennung der Pflegekräfte in die Rede, traten weitere Gesundheitsberufe auf den Plan: Spitalsärzte und mobile Dienste etwa.
Technische Geräte sind das Herzstück jeder Ordination. Ob Blutdruckmessgerät, Ultraschall oder EKG – ohne funktionierende Technik steht die Versorgung von Patientinnen und Patienten schnell still. Doch Qualitätssicherung rund um Geräte und Arbeitsplätze ist weit mehr als die Einhaltung von Vorschriften.
Extrem hohe Temperaturen im Krankenhaus setzen Patienten und Personal gleichermaßen zu. Sind die heimischen Spitäler ausreichend für die zunehmenden Hitzewellen gewappnet, die uns heimsuchen?
Die Ordination überfüllt, die Nerven dünn, das Verständnis am Limit: Diese Sommerfolge unseres Hörgang-Podcasts geht dorthin, wo es weh tut – zu den wachsenden Spannungen im Gesundheitssystem. Gemeinsam mit Kommunikationsexpertin und Trainerin Britta Blumengrohn sprechen wir über das, was oft unausgesprochen bleibt: Wut, Frust, emotionale Erschöpfung – auf beiden Seiten.