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01.03.2019 | MKÖ | Ausgabe 1/2019 Open Access

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 1/2019

Sexualität im Lebenszyklus – bei Brustkrebs

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 1/2019
Autor:
PhD Assoz. Prof. PD Dr. Daniela Ulrich
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Sexualität ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und ein komplexes Zusammenspiel aus körperlichen, psychischen, zwischenmenschlichen und umgebungsbedingten Elementen. Sexuelle Gesundheit basiert bei Frauen auf dem Sexualitätszirkel nach Masters u. Johnson bzw. Whipple u. Brash-McGreer. Wenn einer der 4 bzw. 5 notwendigen Parameter (Lust‑, Erregungs‑, Plateau‑, Orgasmus- und Resolutionsphase) irritiert ist, kommt es zu sexueller Dysfunktion. Sind Lustlosigkeit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr schon häufige Probleme bei gesunden Frauen, werden sie naturgemäß vermehrt bei Frauen mit der Diagnose Brustkrebs beobachtet. Dann sind physische und psychische Probleme ursächlich an sexueller Dysfunktion beteiligt. Es ist wichtig, Frauen von Anfang an über mögliche Komplikationen im Hinblick auf ihre sexuelle Gesundheit hinzuweisen und begleitende Maßnahmen einzuleiten, um das Ausmaß möglichst gering zu halten. Bei Beschwerden, die über die Dauer der Therapie des Tumors hinausgehen, soll auf jeden Fall sexualmedizinische Hilfe angeboten werden.

Literatur
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