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01.03.2019 | MKÖ | Ausgabe 1/2019 Open Access

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 1/2019

„Urgency“: Ursachen, Diagnostik und Therapie

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 1/2019
Autor:
PD Dr. Orietta Dalpiaz
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

In der Urologie ist „urgency“ als imperativer Harndrang definiert, welcher das Hauptsymptom des sog. „overactive bladder syndrome“ (OAB) darstellt und die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinflusst. Die Definition des Harndrangs ist heute noch nicht einheitlich, da dieser auch eine subjektive Interpretation beinhaltet. Ein komplexes neuronales Netzwerk garantiert die Kontrolle des Füllungszustands der Harnblase und der Speicherung von Urin. Die Rolle des Urothels als metabolisch aktives Gewebe wird heute zunehmend beforscht. Veränderungen des Urothels und dessen epithelialer Integrität führen durch Freisetzung neuroaktiver Substanzen zu einer Störung des neuronalen Netzwerks, wodurch es zu einer erhöhten Aktivierung der afferenten Nervenfasern und zu „urgency“ kommt.
Die Therapieoptionen reichen von Verhaltens‑, Physio- und Pharmakotherapie über Neuromodulation bis zu operativen Maßnahmen. Diese Arbeit bietet eine Übersicht über die aktuellen pathophysiologischen Kenntnisse, Diagnostik und Therapieoptionen des imperativen Harndranges.
Literatur
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