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Sonographie der Prostata

Stellenwert für den Urologen in Klinik und Praxis

  • 22.11.2022
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Trotz der kontinuierlichen Weiterentwicklung des transrektalen Ultraschalls (TRUS) und der Kombination verschiedener Bildgebungsmodalitäten gibt es aktuell noch kein Verfahren, das die systematische Biopsie der Prostata obsolet macht und eine alleinige läsionsgesteuerte Biopsie zulässt. Durch die Weiterentwicklung des konventionellen TRUS durch höhere Schallfrequenzen sowie die Kombination verschiedener Ultraschallmodalitäten (z. B. der Scherwellenelastographie und dem kontrastmittelgestütztem Ultraschall) rückt der transrektale Ultraschall zur Diagnostik des Prostatakarzinoms wieder zunehmend in den Fokus. Aktuell hat jedoch die multiparametrisch magnetresonanztomographisch (mpMRT) gestützte Target-Biopsie zusammen mit der systematischen Biopsie die beste Datenlage bezüglich einer Verbesserung der Detektionsrate von klinisch signifikantem Prostatakrebs im Vergleich zur alleinigen randomisierten Biopsie. Bezüglich des Biopsiezugangs wird voraussichtlich die transrektale Biopsie durch den transperinealen Zugang immer mehr in den Hintergrund geraten. Der TRUS wird jedoch in beiden Zugangswegen verwendet, weswegen von einer fortschreitenden Weiterentwicklung auszugehen ist.
Titel
Sonographie der Prostata
Stellenwert für den Urologen in Klinik und Praxis
Verfasst von
PD Dr. med. Maria Apfelbeck
Dirk-André Clevert
Christian G. Stief
Michael Chaloupka
Publikationsdatum
22.11.2022
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich / Ausgabe 4/2022
Print ISSN: 1023-6090
Elektronische ISSN: 1680-9424
DOI
https://doi.org/10.1007/s41972-022-00180-y
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