Zur Therapie von ADHS bei komorbiden Autismus-Spektrum-Störungen
- 01.09.2016
- Psychiatrie
- Verfasst von
- Univ.-Prof. Dr. Luise Poustka
- Erschienen in
- psychopraxis. neuropraxis | Ausgabe 4/2016
Zusammenfassung
Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) galten lange als Ausschlusskriterium für die Diagnose einer ADHS. Nach DSM-5 besteht nun die Möglichkeit, eine ADHS zusammen mit ASS zu diagnostizieren. Kinder mit der Doppeldiagnose ASS + ADHS zeigen insgesamt mehr Beeinträchtigungen sowohl hinsichtlich ihrer allgemeinen Psychopathologie als auch ihres Funktionsniveaus. Durch die Differenzierung von Patienten mit ASS mit zusätzlicher ADHS-Symptomatik und Patienten ohne ADHS-Symptomatik wird klinisch eine differenzierte Behandlung der individuellen Psychopathologie erleichtert. In folgendem Beitrag werden evidenzbasierte Therapieoptionen, vor allem in pharmakologischer Hinsicht, für von beiden Störungen Betroffene dargestellt.
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- Titel
- Zur Therapie von ADHS bei komorbiden Autismus-Spektrum-Störungen
- Verfasst von
-
Univ.-Prof. Dr. Luise Poustka
- Publikationsdatum
- 01.09.2016
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
psychopraxis. neuropraxis / Ausgabe 4/2016
Print ISSN: 2197-9707
Elektronische ISSN: 2197-9715 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00739-016-0337-7
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