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01.12.2014 | Leitthema | Sonderheft 2/2014

Pädiatrie & Pädologie 2/2014

Weggelegte Babys: Welche Motive der Mütter sind ausschlaggebend?

Fallbeispiele aus dem Babynest Wilhelminenspital Wien

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Sonderheft 2/2014
Autor:
Dr. H. Siklossy

Abstract

Einleitung

Nach der anonymen Schwangerenbetreuung gibt es die Möglichkeit der anonymen Geburt, bei welcher Frauen ohne Angabe ihrer Daten in Kliniken ein Kind gebären und legal der öffentlichen Wohlfahrt anvertrauen. Auch stehen Babyklappen zur Verfügung, die eine anonyme Abgabe des Kindes ermöglichen sowie die direkte anonyme Abgabe eines Kindes („Hand-zu-Hand-Übergabe“).

Fallberichte

In den hier vorgestellten Kasuistiken soll auf die Motive und Lebensumstände der Mütter eingegangen werden, die sich von ihrem Neugeborenen oder Säugling trennen. In beiden Fällen trat bei den Müttern eine kurzfristige Realitätsbezugsstörung ein. Sie hatten nicht die Möglichkeit, mit einer außenstehenden Person zu sprechen, während sich ihre Ängste aufbauten, und waren überzeugt, dass Dritte besser für ihr Kind sorgen könnten als sie selbst.

Schlussfolgerung

Über die Einzelfallanalysen kann sehr viel Wissen bezüglich der Motive der Mütter für die Trennung von ihrem Kind gewonnen werden. Für die Erhöhung der Qualität der Interventionen in den Grundversorgungseinrichtungen ist die Nutzung vorhandener Strukturen wichtig, um den Verlauf der physischen, psychischen und sozialen Entwicklung dieser Kinder begleiten und analysieren zu können.

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Literatur
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