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01.12.2014 | Leitthema | Sonderheft 2/2014

Pädiatrie & Pädologie 2/2014

Identitätsfindung

Babyklappe und In-vitro-Fertilisation

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Sonderheft 2/2014
Autor:
Prof. Dr. Dr. M. Beck

Zusammenfassung

Einleitung

Bei den Themen Babyklappe und In-vitro-Fertilisation (IVF) gibt es durchaus Parallelen, und zwar bei der Identitätsfindung der Kinder, die möglicherweise ihre Eltern gar nicht kennen oder vorerst nur einen Elternteil. Dies kann eine psychologische Belastung für alle Beteiligten zur Folge haben.

Fragestellung

In diesem Beitrag werden ethische Fragen zu den Verfahren der IVF und der Präimplantationsdiagnostik (PID) gestellt und diskutiert. Die Beurteilung dieser Verfahren setzt sich aus der naturwissenschaftlichen Frage, wann das Leben physiologisch beginnt, dem Menschenbild und der ethischen Bewertung zusammen.

Schlussfolgerung

Sowohl bei der Babyklappe als auch bei der IVF müssen Kindeswohl und Elternwohl respektiert werden. Leider kommt das Kindeswohl dabei häufig zu kurz. Daher hat der Staat eine besondere Fürsorgepflicht für Kinder und andere Menschen, die nicht einsichts- und urteilsfähig sind. Bei der Abgabe eines Kindes in der Babyklappe sollten zum Wohl aller Beteiligten die Kontaktdaten der Mutter hinterlegt werden. Bei der IVF sollte jeweils nur ein Embryo in den Mutterleib eingesetzt werden („single embryo transfer“), um unnötige Fetozide zu vermeiden.

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Literatur
Über diesen Artikel

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