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25.10.2021 | Originalien | Ausgabe 4/2021 Open Access

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 4/2021

Suprapubic arc(SPARC)-Operation zur Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz

Effektivität und Sicherheit im Langzeitsetting

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 4/2021
Autoren:
Dr. med. Samra Jasarevic, Univ.-Doz. Dr. Günter Primus
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Belastungsinkontinenz zeigt eine hohe Prävalenz in der weiblichen Population und hat einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität sowie die Gesundheitsökonomie. In der chirurgischen Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz geht der Trend in Richtung minimal-invasiver Methoden. Die mitturethralen Bänder stellen den Goldstandard in der chirurgischen Therapie der Belastungsinkontinenz dar. Die Evaluierung chirurgischer Methoden zur Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz ist von eminenter Bedeutung. Suprapubic arc (SPARC) ist ein retropubisches mitturethrales Band, welches spannungsfrei suburethral platziert wird. Es wurde zwischen 2001 und 2018 erfolgreich an unserer Klinik angewendet. In unserer retrospektiven Studie wurden die Langzeitergebnisse 5–10 Jahre nach der SPARC-Operation untersucht. Hierbei erwies sich SPARC als sichere und effiziente Methode zur Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz. Es kam zu einer signifikanten Reduktion des Leidensdrucks (visual analogue scale, VAS), des Vorlagengewichts im Padtest und des Vorlagenverbrauchs. Die Reduktion der maximalen Harnflussrate hatte keinen negativen Einfluss auf die subjektive Blasenentleerung.
Die Zufriedenheit der Patientinnen mit dem Operationsergebnis war zu allen Zeitpunkten im Follow-up hoch und unabhängig vom Erreichen einer kompletten Trockenheit.
Literatur
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