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01.12.2014 | konsensus bericht | Ausgabe 23-24/2014 Open Access

Wiener klinische Wochenschrift 23-24/2014

Konsensus-Statement – Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern unter besonderer Berücksichtigung der direkten oralen Antikoagulanzien

Zeitschrift:
Wiener klinische Wochenschrift > Ausgabe 23-24/2014
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Ingrid Pabinger, Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lang, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger, Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Weidinger, Univ.-Prof. Dr. Sabine Eichinger-Hasenauer, Dr. Reinhold Glehr, Univ.-Doz. Dr. Walter-Michael Halbmayer, Univ.-Doz. Dr. Hans-Peter Haring, a.o.Univ.-Prof. Dr. Bernd Jilma, Univ.-Doz. Dr. Hans Christian Korninger, Prim. Univ.-Doz. Dr. Sibylle Kozek-Langenecker, Univ.-Prof. Dr. Paul Kyrle, Univ.-Prof. Dr. Herbert Watzke, Prim. Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann, Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit, Prim. Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber, Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG), Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO), Österreichische Schlaganfall-Gesellschaft (ÖGSF), Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM), Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI), Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)

Zusammenfassung

Die Einführung neuer direkter oraler Antikoagulanzien hat die Therapie des nichtvalvulären Vorhofflimmerns verändert – diese Veränderungen spiegeln sich jedoch noch nicht vollständig in den aktuellen Leitlinien wider. Das vorliegende Konsensusstatement, an dem sechs österreichische Fachgesellschaften beteiligt sind, gibt aufgrund der vorliegenden Evidenz und der bisher publizierten Leitlinien einen Leitfaden für das aktuelle Vorgehen bei der Thromboembolie-Prophylaxe des nichtvalvulären Vorhofflimmerns. Weiters werden auch spezielle Themen beleuchtet, wie Laborveränderungen und deren Interpretation unter direkten neuen Antikoagulantien, Therapie von Blutungen, Vorgehen bei Operationen und bei Kardioversion und Ablation und spezifische neurologische Aspekte. Ab einem CHA2DS2-VASc-Score von ≥ 2 wird eine Antikoagulation mit einem hohen Evidenzgrad (1A) empfohlen. Am Schluss des Konsensusstatements werden noch Überlegungen für eine Reihe spezieller Patientengruppen angestellt, um den behandelnden Arzt bei individuellen Patientenentscheidungen zu unterstützen.
Literatur
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