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08.05.2018 | Chirurgie | Ausgabe 3/2018 Open Access

Wiener klinisches Magazin 3/2018

Komplikationen in der Pankreaschirurgie

Deren Einfluss auf die Langzeitergebnisse

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 3/2018
Autoren:
O. Univ.-Prof. Dr. Hans-Jörg Mischinger, ao. Univ.-Prof. Dr. Georg Werkgartner, Univ.-Prof. Dr. Peter Kornprat, Dr. Katharina Marsoner, PD Dr. Doris Wagner, ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Cerwenka, Univ.-Prof. Dr. Heinz Bacher

Zusammenfassung

Die chirurgische Therapie von Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse erfordert komplexe operative Interventionen. Diese weisen mittlerweile eine signifikant reduzierte Mortalität (<5 %) auf, sind aber nach wie vor mit einer hohen Komplikationsrate (30–50 %) vergesellschaftet. Dabei zählen postoperative Pankreasfisteln, biliäre Komplikationen und Blutungen zu den schwerwiegendsten und auch potenziell lebensbedrohlichsten Ereignissen. Gezielte Maßnahmen können die Morbiditäts- und Mortalitätsrisiken senken. Für ein effizientes und individuell maßgeschneidertes Komplikationsmanagement ist eine enge, interdisziplinäre Kooperation erforderlich. Dabei profitiert der Patient grundlegend von der Expertise eines spezialisierten Zentrums. In eigenen Studien konnte kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen höhergradigen Komplikationen und dem Langzeitüberleben hergestellt werden. Entscheidend für die Langzeitprognose war nicht die Morbidität, sondern das zugrunde liegende Tumorstadium.
Literatur
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