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09.06.2021 | review Open Access

Funktionelle Sehschärfe beim Trockenen Auge

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde
Autor:
Prof. Dr. med. Elisabeth M. Messmer
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Das Trockene Auge führt häufig zu Sehstörungen trotz guter Sehleistung in der Standardvisusprüfung. Die Beschwerden treten meist beim Lesen, Arbeiten am Computer und/oder beim Autofahren auf. Grund ist die schlechte optische Qualität der Augenoberfläche beim Trockenen Auge mit Zunahme von topometrischer Irregularität und Asymmetrie, Anstieg des irregulären Astigmatismus, Zunahme der kornealen und okulären Aberrationen höherer Ordnung, Abnahme der Kontrastsensitivität und Zunahme der Lichtstreuung. Die funktionelle Sehschärfe repräsentiert die Visusfunktion im Zeitverlauf und reflektiert die Visusleistung eines Individuums bei täglichen Aktivitäten. Sie ist beim Trockenen Auge signifikant reduziert im Vergleich zu Normalprobanden. Eine Vielzahl von Testmethoden zur Evaluierung der funktionellen Sehschärfe wurde beschrieben. Kein Verfahren hat sich bisher in der täglichen Praxis durchgesetzt.

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