Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.12.2016 | DFP-Fortbildung | Ausgabe 6/2016

Spektrum der Augenheilkunde 6/2016

Differenzialdiagnose der anterioren intraokularen Entzündung

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde > Ausgabe 6/2016
Autoren:
Prof. Dr. S. Thurau, U. Pleyer
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde erstpubliziert in Der Ophthalmologe 2016. 113:879-892, DOI 10.​1007/​s00347-016-0328-3

Zusammenfassung

Die anteriore Uveitis ist eine visusbedrohende Erkrankung, die uni- oder bilateral auftreten kann. Die Ätiologie ist nicht vollständig geklärt, aber es gibt wichtige Assoziationen mit Systemerkrankungen und infektiöse Ursachen. Die klinische Untersuchung an der Spaltlampe gibt bereits wichtige Hinweise zur Pathogenese und damit zur weiteren diagnostischen Abklärung und Therapie. Eine weitergehende Diagnostik ist meist erst bei Rezidiven erforderlich. Bei den meisten vorderen Uveitiden mit einer autoimmunen Ätiologie ist bereits eine topische Steroidtherapie, begleitet von einer medikamentösen Mydriasis, gut wirksam. Nur selten werden systemische Medikamente erforderlich. Im Gegensatz dazu ist bei infektiösen Ursachen häufig eine systemische Behandlung erforderlich. Mit adäquater Therapie hat die anteriore Uveitis eine gute Prognose, auch wenn nicht immer Komplikationen wie Katarakt, Makulaödem oder ein Anstieg des Intraokulardrucks vermieden werden können.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 6/2016

Spektrum der Augenheilkunde 6/2016 Zur Ausgabe

themenschwerpunkt

Pseudophake Dysphotopsien