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12.04.2019 | leitlinien für die praxis | Sonderheft 1/2019

Wiener klinische Wochenschrift 1/2019

Diabetesschulung und -beratung bei Erwachsenen mit Diabetes (Update 2019)

Zeitschrift:
Wiener klinische Wochenschrift > Sonderheft 1/2019
Autoren:
Raimund Weitgasser, Martin Clodi, Sarah Cvach, Michaela Riedl, Monika Lechleitner, Bernhard Ludvik

Zusammenfassung

Diabetesschulung und Selbstmanagement nehmen eine zentrale Rolle in der Diabetesbetreuung ein. Das dabei angestrebte Patientenempowerment zielt auf die aktive Beeinflussung des Diabetesverlaufs durch Selbstkontrolle und Therapieanpassung sowie die Befähigung der Betroffenen, den Diabetes in ihren Alltag zu integrieren und an ihre Lebensumstände entsprechend anzupassen. Eine Diabetesschulung ist allen Personen mit Diabetes zugänglich zu machen. Um ein strukturiertes und validiertes Schulungsprogramm anbieten zu können, sind adäquate personelle, räumliche, organisatorische und finanzielle Voraussetzungen zu schaffen. Neben dem Zuwachs an Wissen über die Erkrankung konnte gezeigt werden, dass eine strukturierte Diabetesschulung ergebnisorientiert Parameter wie Blutzucker, HbA1c, Blutdruck und Körpergewicht positiv beeinflussen kann. Neuere Schulungsmodelle betonen neben der Ernährung die körperliche Bewegung als wichtigen Bestandteil der Lebensstiltherapie und bedienen sich interaktiver Methoden, um die persönliche Verantwortung herauszuarbeiten. Spezifische Situationen (z. B. verminderte Hypoglykämieerkennung, Krankheit, Reisen) und technische Neuerungen wie Glukosesensorsysteme und Insulinpumpen bedürfen zusätzlicher Schulungsmaßnahmen durch Informationsaustausch in Kleingruppen, unterstützt durch adäquate elektronische Hilfsmittel (Diabetes-Apps, Diabetes-Web-Portale).

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