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01.12.2016 | themenschwerpunkt | Ausgabe 6/2016

Spektrum der Augenheilkunde 6/2016

Das Lesevermögen nach Katarakt-Operation: Wie lesen Patienten mit multifokalen, akkommodierenden und monofokalen Intraokularlinsen?

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde > Ausgabe 6/2016
Autor:
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Radner

Zusammenfassung

Hintergrund

Spricht man von Multifokallinsen (MIOL), denkt man unweigerlich an ein brillenfreies Lesevermögen. Mit den RADNER Lesetafeln ließ sich das Lesevermögen mit solchen Linsen erstmals standardisiert untersuchen. In der Folge haben damit verschiedene wissenschaftliche Gruppe die grundlegenden Arten multifokaler Konzepte untersucht, sodass diese in der vorliegenden Übersichtsarbeit hinsichtlich des erreichbaren Lesevermögens einander gegenübergestellt werden konnten.

Methode

Anhand einer Literaturauswahl wurden die verschiedenen Konzepte für MIOLs verglichen (refraktiv, diffraktiv, hybrid, akkommodierend). Um das Bild abzurunden, wurde auch das Lesevermögen mit Monofokallinsen ohne Nahkorrektur in den Vergleich einbezogen.

Ergebnisse

Die diffraktiven MIOLs ermöglichen ein besseres Lesevermögen als die refraktiven und die hybriden MIOLs, wobei die hybride MIOL einen Vorteil gegenüber den rein refraktiven MIOLs aufwies. Mit Monofokallinsen können bis zu 68 % der Patienten ohne Nahkorrektur Schriftgrößen lesen, die dem Zeitungsdruck entsprechen. Die akkommodierenden IOLs konnten in Bezug auf das Lesevermögen nicht überzeugen.

Schlussfolgerungen

Mit den RADNER Lesetafeln kann das Lesevermögen mit MIOLs detailliert und vergleichbar dargestellt werden. Alle Konzepte der MIOLs ermöglichen zusätzlich zur Wiederherstellung des Fernvisus ein verwertbares Nahsehvermögen.

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Literatur
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