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10.06.2021 | Originalien | Ausgabe 2/2021 Open Access

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 2/2021

Das Harnblasenkarzinom der Frau

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 2/2021
Autoren:
BSc Nathalie Garstka, Shahrokh F. Shariat
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Frauen werden bis zur endgültigen Diagnosestellung eines Harnblasenkarzinoms (BCa) häufiger symptomatisch fehlbehandelt, wodurch es zu einer Diagnoseverzögerung kommt. Bei Frauen wird zum Zeitpunkt der Erstdiagnose eher ein fortgeschrittenes BCa festgestellt als bei Männern. Die krebsspezifische Mortalität ist bei Frauen insbesondere in den ersten 2 Jahren nach der Erstdiagnose höher als bei Männern. Die meisten Studien zeigen eine schlechtere Überlebensrate bei Frauen, welche aufgrund eines BCa eine radikale Zystektomie (RC) erhalten. Allerdings ist im Fall einer durchgeführten neoadjuvanten Chemotherapie (NAC) ein besseres krebsspezifisches Überleben zu erwarten. Es gibt Hinweise, welche den Outcomeunterschied zwischen Männern und Frauen erklären; diese beziehen sich auf unterschiedliche Risikofaktoren, Diagnosestellungen, Behandlungen und hormonelle Faktoren. Weitere Studien sind notwendig, um diese Mechanismen genauer zu untersuchen. Dies gilt insbesondere auch für neuere systemische Therapie, wie Immuntherapeutika.
Literatur
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