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19.10.2018 | Alkohol | Psychiatrie | Ausgabe 6/2018

psychopraxis. neuropraxis 6/2018

Nicht immer ist die Abstinenz das Ziel

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 6/2018
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Henriette Walter, Lilly Gertrude Rösner
Wichtige Hinweise
Literatur bei den Verfasserinnen

Zusammenfassung

Alkohol wird immer dann zum Problem, wenn er Probleme lösen soll. Daher gilt es zu motivieren, nach anderen Lösungsmöglichkeiten für Probleme zu suchen. Und wenn es doch nicht geklappt hat, kann man den Alkoholkonsum wieder reduzieren. Die häufigsten Probleme, die mit Alkohol selbst „behandelt“ werden, sind Schlafstörungen, Ängste, Panik, Zwänge, Depression, Überlastung, Burn-out, Mobbing, zu wenig strukturierter Alltag, Isolation, Arbeitslosigkeit, wenige Interessen, Persönlichkeitsstörungen, Missbrauch oder Körperschäden in der Kindheit (z. B. Meningitis). Der Ausschluss von Politoxikomanie und die richtige Medikation für die Trinkmengenreduktion ermöglicht es ohne körperlichen Entzug, sich von der Substanz Alkohol langsam zu entwöhnen. Dies braucht Zeit, Geduld und stets neue Motivation.

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