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14.09.2018 | Neurologie | Psychiatrie | Ausgabe 6/2018 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 6/2018

Glücksspielabhängigkeit

Kasuistik und Diskussion einer Verhaltensabhängigkeit

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 6/2018
Autor:
Ass. Prof. Dr. Peter Berger

Zusammenfassung

Der präsentierte Fall zeigt, dass sich nach jahrelangem problematischem Glücksspielverhalten, bei dem das Glücksspiel vom Patienten positiv und als wirksames Mittel zur Spannungsregulation erlebt wird, eine Glücksspielabhängigkeit entwickeln kann. Typisch für diese erste Phase ist, dass kein ausreichendes Problembewusstsein besteht, obwohl bereits einzelne Probleme bestehen. Auch in der Phase der ausgeprägten Abhängigkeit entwickelt sich nur langsam Krankheitseinsicht, und die Motivation zur Behandlung ist ambivalent. Die zunehmende psychische Belastung führt dann dazu, dass das Glücksspiel zunehmend als negativ und belastend erlebt wird. Daraus ergeben sich oft erst die entsprechende Krankheitseinsicht und Motivation zur Behandlung. Trotzdem bleibt die Problematik schambesetzt. Daher sollte als erster Behandlungsschritt den Patienten das nötige Verständnis für ihre Erkrankung vermittelt werden.
Literatur
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