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06.08.2018 | Kinderpsychiatrie Jugendpsychiatrie Psychotherapie | Psychiatrie | Ausgabe 6/2018

psychopraxis. neuropraxis 6/2018

Primary Healthcare Center

Möglichkeiten, Strukturen und Grenzen von Primärversorgungseinheiten

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 6/2018
Autoren:
MBA Eli Schwab, Peter Voitl, Henriette Löffler-Stastka

Zusammenfassung

Im Gesundheitswesen stehen angesichts der allgemeinen Verknappung der Ressourcen umfangreiche Änderungen in der Versorgungslandschaft bevor. Im Bereich der Primärversorgung, also der ersten Anlaufstelle für Patienten gibt es in der Allgemeinmedizin bereits umfangreiche Überlegungen zu Gesundheitszentren, sog. Primary Healthcare Center. Dazu gibt es derzeit auch ein Pilotprojekt. Völlig ungewiss ist jedoch die zukünftige Versorgung mittels Primärversorgungseinheiten im Bereich der Fachärzte, die naturgemäß ebenso als erste Anlaufstelle für die Patienten bei bestimmten Problemstellungen in Anspruch genommen werden. Ausgangspunkt der Analyse eines fachärztlichen Gesundheitszentrums war das Fachgebiet der Kinder- und Jugendheilkunde, weil es hier durch die Besonderheiten des Fachs zu einer altersabhängigen Primärversorgung kommt, die von der Allgemeinmedizin in aller Regel nicht oder nur ungenügend abgedeckt werden kann. Anhand des bereits etablierten Kindergesundheitszentrums Donaustadt sollen die Möglichkeiten, die Strukturen und die Grenzen eines solchen fachärztlichen Primary Healthcare Centers (PHC) dargestellt werden. Fachärztliche Primärversorgungseinheiten sind in der Lage, ein sehr breites Versorgungsangebot sicherzustellen. Sie können eine notwendige und sinnvolle Ergänzung sowohl der Krankenhausstrukturen als auch des niedergelassenen Bereichs darstellen und Versorgungslücken schließen. Die nötige komplexe Struktur einer fachärztlichen Primärversorgungseinheit wird anhand dieser Analyse dargestellt und kann als Ausgangspunkt für die Etablierung solcher Einheiten und zum Ausbau derselben zur Verbesserung der Versorgung dienen.

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