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01.12.2017 | Mitteilungen der APED | Ausgabe 4/2017

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel 4/2017

Vorsorgliche Entnahme und Tiefkühlkonservierung von Keimzellen, Hoden- oder Eierstockgewebe Minderjähriger?

Rechtliche Stellungnahme

Zeitschrift:
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel > Ausgabe 4/2017
Autor:
Univ.-Prof. Dr. Erwin Bernat
Wichtige Hinweise
Der Beitrag erscheint auch in Recht der Medizin (RdM) 2018 [in Druck], Manz Verlag Wien. Doppelveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Der Aufsatz gibt einen Vortrag wider, den der Verfasser im Rahmen der 19. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie (APED) am 29.04.2017 in Salzburg gehalten hat. Die Vortragsform wurde beibehalten, der Anmerkungsapparat auf das Notwendigste beschränkt.

Zusammenfassung

Dem drohenden Verlust der Fortpflanzungsfähigkeit kann durch die Entnahme und Tiefkühlkonservierung von Keimzellen, Hoden- oder Eierstockgewebe vorgebeugt werden. Der Autor untersucht die Frage, ob solche Maßnahmen auch von den Personensorgeberechtigten eines Minderjährigen veranlasst werden dürfen. Da der operative Eingriff zur Gewinnung der Keimzellen, des Hoden- oder Eierstockgewebes minderjähriger Patienten gegenwärtig nicht als Standard-, sondern als bloße Versuchsbehandlung qualifiziert werden kann, ist seine Vornahme nur dann zulässig, wenn die durch ihn hervorgerufene Körperverletzung als solche nicht gegen die guten Sitten verstößt (§ 90 Abs. 1 StGB).
§§ 16, 138, 160, 173, 181 ABGB; §§ 2b, 5, 7 FMedG; §§ 83 ff., 90 StGB

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