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01.08.2016 | Leitthema | Sonderheft 1/2016 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 1/2016

Transitionsmedizin

Übergang von kinder- und jugendmedizinischer in erwachsenenmedizinische Betreuung

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Sonderheft 1/2016
Autor:
Prof. Dr. L. Thun-Hohenstein

Zusammenfassung

Transitionsmedizin ist die medizinische Versorgung jugendlicher Patienten an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Dieser Prozess ist definiert als gezielter und geplanter Prozess von einem kindzentrierten zu einem erwachsenenorientierten Gesundheitssystem. Dabei sind die verschiedenen Kulturen der Kinder- und Jugendmedizin und der Erwachsenenmedizin, der Entwicklungsaufgaben und deren Bewältigung durch den Jugendlichen sowie Umfeldfaktoren zu berücksichtigen. Die Qualität der Transition ist einerseits von kulturellen und strukturellen Faktoren abhängig (Kooperation zwischen den Disziplinen, strukturierter Transitionsplan), vom genauen Assessment des Jugendlichen in all seinen psychosozialen, kognitiv-emotionalen und medizinischen Qualitäten. Je besser die Struktur, je besser geplant die Transition ist, umso erfolgreicher wird sie sein und damit den Gesundheitsprozess und die Lebensqualität des Adoleszenten verbessern.
Literatur
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