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10.04.2019 | Digitale Medizin | Ausgabe 3/2019

Wiener klinisches Magazin 3/2019

Smartphone – das Stethoskop des 21. Jahrhunderts

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 3/2019
Autor:
Dr. Franz Bartmann
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Der Internist 4 ・ 2019 · 60:319–323 https://​doi.​org/​10.​1007/​s00108-018-0528-9 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Dr. F. Bartmann war als ehemaliges Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer zuständig für den Bereich eHealth/Telematik/Telemedizin.

Zusammenfassung

Die Einführung des Stethoskops in die medizinische Diagnostik vor mehr als 200 Jahren hat die Medizin und die Rollenverteilung im Arzt-Patienten-Verhältnis revolutioniert. Erstmals war der Arzt in der Lage, Körper- und Lebensphänomene am Patienten wahrzunehmen, die diesem selbst verschlossen blieben. Das war der Beginn eines bis heute andauernden Abhängigkeitsverhältnisses des Patienten bei der Erkennung und Beurteilung symptomassoziierter Normabweichungen. Mit der kontinuierlichen Aufzeichnung gesundheitsrelevanter Daten durch den Patienten kündigt sich eine Umkehr dieser Datenhegemonie an. Damit erobert sich der Patient schrittweise seine Rolle als Subjekt in der Rollenverteilung zwischen Arzt und Patient zurück.

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