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01.10.2019 | kinderkrankenpflege | Ausgabe 8/2019

ProCare 8/2019

Schlaf im ersten Lebensjahr

Informationen und Schulung helfen den Eltern zu verstehen

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 8/2019
Autoren:
OA Barbara Schneider, Prof. Dr. rer. nat. Angelika A. Schlarb
Wichtige Hinweise

Interessenkonflikt

B. Schneider und A.A. Schlarb geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.
Dieser Beitrag wurde erstveröffentlicht in: Monatsschr Kinderheilkd 2017 · 165:301–307 DOI 10.1007/s00112-017-0265-5. Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Schlafprobleme und Regulationsstörungen treten im ersten Lebensjahr häufig auf und können eine Belastungss ituation für die Eltern darstellen. Einschlafschwierigkeiten beschreiben 21 Prozent der Eltern von Kindern in der Altersgruppe zwischen fünf und zwölf Monaten. Das Wissen der Eltern über Schlaf und Schlafregulation ihres Kindes spielt eine wesentliche Rolle bezüglich der Prävention und Chronifikation. Eltern benötigen adäquate Informationen und Edukation über die Zusammenhänge zwischen Schlaf und Selbstregulation, die durch die einschlägigen Elternbücher zum Thema Kinderschlaf nur unzureichend gedeckt werden. In der Schlafberatung von Eltern ist es wichtig, Risikofaktoren für Schlafprobleme in den ersten zwölf Lebensmonaten zu erkennen und entsprechende Strategien zu vermitteln. Schlaftagebücher und spezielle Screeningfragebögen helfen bei der Differenzierung zu organisch bedingten Schlafstörungen, die eine weitere diagnostische Abklärung notwendig machen.
Das multimodale Kurzzeitinterventionsprogramm Mini-KiSS ist ein Elterntrainingsprogramm bei kindlichen Ein- und Durchschlafstörungen, das umfassend evaluiert wurde. Ziele des Trainings sind neben der Wissenserweiterung über gesunden und gestörten Schlaf die Verbesserung der Schlafhygiene, das Erlernen von Problemlösestrategien und die Verbesserung der schlafbezogenen Erziehungskompetenzen. Das Programm steht als Therapiemanual für die Anwendung im praktischen Alltag zur Verfügung.

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Literatur
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