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01.10.2019 | intensivpflege | Ausgabe 8/2019

ProCare 8/2019

Überpflege — kann negative Folgen haben

In der Praxis häufig, in der Literatur wenig beschrieben

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 8/2019
Autor:
MSc. DGKP Markus Wohlmannstetter

Zusammenfassung

Hintergrund

In vielen Bereichen der Medizin werden in den vergangenen Jahren vermehrt Maßnahmen diskutiert, die als „Übertherapie“ oder „Überdiagnose“ Eingang in die Literatur gefunden haben.

Fragestellung

Können analog zu diesen Begriffichkeiten im medizinischen Kontext auch pflegerische Handlungen oder Handlungsweisen identifiziert werden, die als „Überpflege“ zu klassifizieren sind?

Material und Methode

Die verfügbare Literatur wurde ausgewertet und unterschiedliche Formen von Überpflege werden beschrieben. Ritualisierte Pflegehandlungen werden kritisch betrachtet. Es wird eine Definition für den Begriff Überpflege vorgeschlagen. Die sich daraus ergebenden Implikationen für die tägliche Praxis werden dargestellt.

Ergebnisse

Der Begriff Überpflege wird in der vorhandenen Literatur bislang weder ausreichend definiert noch diskutiert. Bisweilen kommen Studien aus dem medizinischen Bereich jedoch zu dem Schluss, dass pflegerische Interventionen auch konkrete, negative Auswirkungen auf den Zustand von Patienten haben können. In der Praxis können unterschiedliche Ursachen für Überpflege gefunden werden. Es bestehen jedoch auch verschiedene Ansätze, um diese zu vermeiden.

Schlussfolgerungen

Es ist wahrscheinlich, dass pflegerische Maßnahmen auch negative Effekte auf die Gesundheit und Genesung von Patienten haben können. Eine Definition des Begriffs Überpflege sowie die Beschäftigung mit deren Auswirkungen und möglichen Maßnahmen, diese zu verhindern, sind wünschenswert.

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Literatur
Über diesen Artikel

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