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19.04.2021 | Originalien | Ausgabe 2/2021 Open Access

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 2/2021

Nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms

Wer braucht wann ein PSMA-PET? Gibt es einen Stellenwert für die PSMA-Therapie?

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 2/2021
Autoren:
Dr. med. Michael Grunert, Dr. med. Nina Eberhardt, Prof. Dr. med. Vikas Prasad, Prof. Dr. med. Ambros J. Beer
Wichtige Hinweise
Die Autoren M. Grunert und N. Eberhardt haben zu gleichen Teilen zum Manuskript beigetragen.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die PSMA-PET/CT hat durch die präzise Darstellung der Tumorausdehnung einen festen Stellenwert in der Diagnostik, insbesondere in der Rezidivsituation, eingenommen und ist bereits in mehreren nationalen und internationalen Leitlinien fest verankert. Sie ermöglicht, in einem Untersuchungsgang Informationen über die Tumorsituation in der Prostataloge und von potenziellen lymphonodalen, viszeralen und ossären Metastasen zu erlangen, die für die zunehmend personalisierten Behandlungsstrategien notwendig sind. Die PSMA-Therapie stellt bereits jetzt – trotz bisher fehlender Zulassung – eine ergänzende nebenwirkungsarme Therapie beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom dar, die die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern und die Überlebenszeit steigern kann ohne relevante Toxizität, und deren Potenzial für die Zukunft auch durch Kombination mit anderen Therapieverfahren noch lange nicht absehbar ist. Der Beitrag thematisiert die Einsatzgebiete der PSMA-PET-Bildgebung als Grundlage für die erfolgreiche Therapie sowie den aktuellen Stand zur Indikation, Durchführung und Entwicklung der PSMA-Therapie.
Literatur
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