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20.05.2019 | Chirurgie | Ausgabe 4/2019 Open Access

Wiener klinisches Magazin 4/2019

Mechanische Komplikationen beim akuten Myokardinfarkt

Inzidenz, Diagnostik und Verlauf der unterschiedlichen Formen

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 4/2019
Autor:
Ao. Univ. Prof. Dr. Thomas Schachner
Wichtige Hinweise
Dieser Artikel basiert auf dem Vortrag Management mechanischer Komplikationen beim akuten Myokardinfarkt, gehalten beim 7. Intensiv- und Notfallmedizinischen Symposion am Wörthersee in Pörtschach im September 2018.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Mechanische Komplikationen nach ST-Hebungsinfarkt (STEMI) treten in etwa 1 % der Fälle auf, sind aber für mehr als 10 % der STEMI-Mortalität verantwortlich. Die 90-Tage-Mortalität liegt bei über 50 %. Sie treten oft schon innerhalb von 24 h nach Symptombeginn auf, können aber auch einige Tage nach dem Infarkt auftreten. Die Ventrikelruptur (freie Wand) erfordert bei wirksamer Perikardergussbildung die notfallmäßige operative Behandlung. Die Papillarmuskelruptur mit akuter Mitralinsuffizienz erfordert ebenso die akute operative Therapie. Eine hämodynamische Stabilisierung ist mit intraaortaler Ballonpumpe (IABP), im Einzelfall auch mit Implantation einer venoarteriellen extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) möglich. Der Infarkt-Ventrikelseptumdefekt (VSD) erfordert eine akute oder dringliche operative Behandlung nach hämodynamischer Stabilisierung. Diese kann mittels IABP oder ECMO erfolgen. Alternativ kann ein interventioneller Infarkt-VSD-Verschluss in Einzelfällen erwogen werden.
Literatur
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