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05.04.2018 | Karpaltunnelsyndrom | Neurologie | Ausgabe 3/2018

psychopraxis. neuropraxis 3/2018

Brachialgie und Parästhesien der oberen Extremität

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 3/2018
Autor:
Dr. Paula Grafenauer
Wichtige Hinweise
Weitere Literatur bei der Verfasserin.

Zusammenfassung

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist das häufigste Nervenengpasssyndrom. Die Brachialgie paraesthetica nocturna ist pathognomonisch für das KTS, wobei sich die Symptome oft nicht nur auf das sensible Versorgungsgebiet des N. medianus beschränken. Viele Patienten beschreiben Beschwerden proximal des Handgelenks bis hin zur Schulter reichend oder im Versorgungsgebiet des N. ulnaris. In der Diagnostik des KTS spielen sowohl die elektrophysiologische Messung als auch der Nervenultraschall eine wichtige Rolle. Initial sollte eine konservative Therapie eingeleitet werden. Bei fehlender Besserung sollte eine operative Therapie jedoch nicht zu lange hinausgezögert werden. Eine frühe funktionelle Behandlung nach der Operation wird empfohlen. Bei fehlender postoperativer Besserung wird eine zeitnahe Kontrolle mittels Nervenultraschall empfohlen. Fazit für die Praxis sollte sein, dass bei fehlender klinischer Besserung behandelter Symptome auch ein Nebeneinander unterschiedlicher Ursachen vorliegen kann. Es ist auch möglich, dass sich ein KTS nur in Form von Schmerzen in der Schulterregion präsentiert.

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Literatur
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