Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

Erschienen in: Wiener klinisches Magazin 1/2022

13.12.2021 | Gastroenterologie

Ischämische Enterokolitis – Ursachen und Therapie

verfasst von: Dr. Lukas Neuhaus, PD Dr. Helga P. Török

Erschienen in: Wiener klinisches Magazin | Ausgabe 1/2022

Einloggen, um Zugang zu erhalten
share
TEILEN

Zusammenfassung

Ischämische Enterokolitiden können sehr akute und dramatische Verläufe mit hoher Sterblichkeit annehmen. Die ischämische Kolitis ist die häufigste Form einer Ischämie im Gastrointestinaltrakt, die mesenteriale Ischämie in der Regel die mit der schlechtesten Prognose. Um die Ursachen dieser Erkrankungen richtig zu erkennen, ist ein Verständnis der zugrunde liegenden anatomischen Verhältnisse von Bedeutung. Hieraus lassen sich dann Schädigungsmuster, klinischer Verlauf und Therapie ableiten. Okklusive Gefäßveränderungen spielen vor allem bei der Mesenterialischämie eine Rolle, während eine ischämische Kolitis in der Regel Folge einer nichtokklusiven Schädigung darstellt. Von entscheidender Bedeutung ist es, ob eine gangränöse Ischämie vorliegt. In diesem Fall sind vor allem operative Therapien von Bedeutung. Daneben bestehen Möglichkeiten der endovaskulären Intervention. Bei einer ischämischen Kolitis ist meist ein milder, selbstlimitierender Verlauf zu beobachten und ein konservatives Management möglich.
Literatur
12.
Zurück zum Zitat Hansen MB, Dresner LS, Wait RB (1998) Profile of neurohumoral agents on mesenteric and intestinal blood flow in health and disease. Physiol Res 47:307–327 PubMed Hansen MB, Dresner LS, Wait RB (1998) Profile of neurohumoral agents on mesenteric and intestinal blood flow in health and disease. Physiol Res 47:307–327 PubMed
Metadaten
Titel
Ischämische Enterokolitis – Ursachen und Therapie
verfasst von
Dr. Lukas Neuhaus
PD Dr. Helga P. Török
Publikationsdatum
13.12.2021
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener klinisches Magazin / Ausgabe 1/2022
Print ISSN: 1869-1757
Elektronische ISSN: 1613-7817
DOI
https://doi.org/10.1007/s00740-021-00427-8