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14.09.2020 | Originalien

„Infektionen auf dem Vormarsch“ – was ist wichtig für den Kinderwunsch?

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich
Autoren:
Dr. med. M. Amrani, Univ. Prof. Dr. med. R. Seufert
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Infektionserkrankungen können einen erheblichen Einfluss auf Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und die geborenen Kinder nehmen. Deswegen sollte hierauf bereits in der Phase des Kinderwunschs bei beiden Partnern ein Augenmerk gelegt werden. In diesem Artikel wollen wir eine Auswahl wichtiger Viren und Bakterien besprechen, die sowohl die Fruchtbarkeit des Paares als auch deren Nachkommen betrifft. So betrachten wir Erkrankungen wie Influenza, Varizellen, Masern, Röteln, Pertussis und Chlamydien bezüglich Ätiologie, Diagnostik, Therapie und Prävention. Aufgrund der hohen Inzidenz von Influenza in der Bevölkerung sollte Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren zur Grippeschutzimpfung geraten werden. Keuchhusten und Windpocken treten entgegen landläufiger Meinung relativ häufig auf und sollten wegen möglicher fetaler und kindlicher Komplikationen im Fokus behalten werden. Chlamydien kommen bei etwa 15 % junger Menschen vor und werden in Verbindung mit Unfruchtbarkeit gebracht. Aufgrund konsequenter Impfmaßnahmen erscheinen Röteln und Masern seltener in den Statistiken und könnten, wie bei Masern bereits avisiert, eines Tages nicht mehr nachweislich sein.

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Literatur
Über diesen Artikel