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01.04.2017 | Psychiatrie | Ausgabe 2/2017 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 2/2017

Hashimoto-Enzephalopathie

Eine organische Differenzialdiagnose von Psychosen

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 2/2017
Autoren:
Dr. Matthäus Fellinger, Fabian Friedrich, Florian Vafai Tabrizi, Josef Baumgartner, Nilufar Mossaheb
Wichtige Hinweise
Weitere Literatur beim Verfasser

Zusammenfassung

Die Hashimoto-Enzephalopathie (HE) auch bekannt als steroidresponsive Enzephalopathie assoziiert mit Autoimmunthyreoiditis (SREAT) ist eine seltene, jedoch aufgrund mangelndem Bewusstsein und unklaren Diagnosekriterien möglicherweise unterdiagnostizierte Erkrankung. Die Symptomatik ist vielfältig und kann von leichter kognitiver Beeinträchtigung bis zum Status epilepticus reichen, oftmals zeigen sich Wesensveränderungen, Verwirrtheit, subakute kognitive Defizite, Krampfanfälle, Bewegungsstörungen sowie psychiatrische Symptome wie Halluzinationen, Wahn und Depressionen. Im hier dargestellten Fall wird die Symptomatik und differenzialdiagnostische Überlegung einer HE am Beispiel einer 40-jährigen Patientin diskutiert, die mit akustischen Halluzinationen, depressiver Verstimmtheit, regelmäßigen Anfällen und kognitiven Defiziten zur stationären Aufnahme kam.
Literatur
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