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12.11.2020 | Psychiatrie | Ausgabe 6/2020

psychopraxis. neuropraxis 6/2020

Forschung verändert die Praxis – das Online Peer Encouragement Network

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 6/2020
Autoren:
Anna-Lena Mägde, Susanne Schmalwieser, Andrea Jesser, Tamara Diendorfer, PhD, MSc PD OA Dr. Beate Schrank, Markus Böckle
Wichtige Hinweise
Literatur beim Verfasser

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Forschungsgruppe D.O.T. – Die offene Tür an der Karl Landsteiner Privatuniversität befasst sich seit 2018 mit komplexen Interventionen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und des psychischen Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen. Die Forschungsgruppe ist aus einem Citizen-Science-Projekt der Ludwig Boltzmann Gesellschaft entstanden und konnte bereits unterschiedliche Angebote für Jugendliche etablieren, die teils durch die Involvierung der Zielgruppe selbst entwickelt wurden. Eines der entwickelten Angebote ist das Online Peer Encouragement Network (O.P.E.N.). Hierbei handelt es sich um eine anonyme Onlineplattform für den Austausch zwischen ausgebildeten, supervidierten Jugendlichen, die Hilfe für persönliche Probleme oder einfach eine gleichaltrige Ansprechperson suchen. Durch die direkte Einbindung der Zielgruppe in die Entwicklung der Plattform wurde sichergestellt, dass die Anwendung an den Bedürfnissen der NutzerInnen orientiert ist. Ein Beispiel für diese Anpassung ist das Design von O.P.E.N. als Hybridform von Chat und E‑Mail, durch welche eine vertraute Kommunikationsform und die Vorteile der Asynchronität verbunden werden. Durch O.P.E.N. wird ein niederschwelliger Zugang für Jugendliche zu Unterstützungsangeboten geschaffen. Zunächst besteht die Möglichkeit, sich mit ausgebildeten Peers in einem geschützten Rahmen auszutauschen; bei Bedarf kann an höherschwellige, psychosoziale Hilfsangebote weitergeleitet werden. Somit unterstützt O.P.E.N. durch das eigene Angebot und die Überleitung an weitere psychosoziale Dienstleister die Entwicklung einer Transitionspsychiatrie in der Modellregion Niederösterreich.

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