Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

18.02.2019 | Palliativmedizin

Ausreichende Schmerztherapie in der Sterbephase

Scheiden tut weh – Wie ein Mensch ohne Schmerzen sterben darf

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin
Autor:
Dr. med. Susanne Roller
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Der Onkologe 11/2018 ・ 24:872–876 https://​doi.​org/​10.​1007/​s00761-018-0426-8 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Zusammenfassung

Die Therapie in der Sterbephase umfasst immer die Beachtung der physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse. Schmerzen können Ausdruck von Leiden auf allen 4 Ebenen sein. Die Therapie muss daher grundsätzlich neben medikamentösen Methoden auch angstlindernde Gespräche, Integration der Angehörigen in die Begleitung und seelsorgerliche Unterstützung beinhalten. Der Zustand des Patienten muss regelmäßig, in der Terminalphase bedarfsorientiert stündlich oder öfter evaluiert werden. Notfallsituationen können meist antizipiert werden. Adäquate Bedarfsanordnungen ermöglichen den Pflegenden eine rasche und suffiziente Symptomlinderung. Angehörige müssen in die Begleitung mit einbezogen werden. Regelmäßige Gesprächsangebote verhindern Ängste, Missverständnisse und erschwerte Trauer. Das Team kann durch regelmäßige Supervisionen unterstützt werden.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel