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01.02.2016 | Originalarbeit | Ausgabe 1/2016

Pädiatrie & Pädologie 1/2016

Stiefkind in der Medizin: Schmerzen bei Kindern

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 1/2016
Autor:
Dr. Wolfgang Schuhmayer
Wichtige Hinweise
Nach einem Referat von OA Dr. Brigitte Messerer, Medizinischen Universität Graz, Klinische Abteilung für Allgemeine Anästhesiologie, Notfall- und Intensivmedizin, im Rahmen der 23. Tagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft
Quelle: Dr. Brigitte Messerer referierte das Thema „Schmerztherapie bei Kindern – Die neuen Leitlinien“ auf der 23. Tagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft Ende Mai in Krems. Das Komplettwerk erschien in „Der Schmerz“ im Februar 2014. Die Kernaussagen der 80-seitigen Arbeit sind auf der Homepage der ÖGARI zum Download bereit.
Dieser Beitrag erschien erstmals in ÄrzteWoche 45/15.

Zusammenfassung

Während die Schmerztherapie beim Erwachsenen seit rund 3 Jahrzehnten laufenden Verbesserungen der therapeutischen Managements unterliegt, gab es nur geringe Bemühungen, diese Initiativen auch auf Kinder auszuweiten. Vor allem der Mangel an EBM-Studien und ethische Probleme im wissenschaftlichen Bereich werden dafür verantwortlich gemacht. Die betrifft insbesondere den Akutschmerz. Bereits 2014 erschien eine umfassende Arbeit in „der Schmerz“, die detailliert Auskunft darüber gibt, was bei Kindern in unterschiedlichen Entwicklungsstadien zur Anwendung kommen sollte. Die bemerkenswertesten Details sind wohl die „Rückkehr“ von Metamizol und die relativ geringe Berührungsangst gegenüber Opioiden. Zwei Applikationswege kommen beim Kind nicht in Frage – die intramuskuläre und die subkutane Gabe. Andere Details sind dem Erwachsenen-Management ähnlich: Schmerzmessung. Interdisziplinäre Schulung sowie Durchführung der Analgetika-Versorung und natürlich die exakte Dokumentation.

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