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01.02.2016 | Originalien | Ausgabe 1/2016

Pädiatrie & Pädologie 1/2016

Stevia und Steviaglykoside bei Kindern und Jugendlichen

Auszug aus der Stellungnahme der Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde 2015

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 1/2016
Autor:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Zwiauer

Zusammenfassung

Das einzige medizinischen Positionspapier zu nutritiven und nicht-nutritiven Süßstoffen (NNS) wurde von der Amerikanischen Academy of Nutrition and Dietetics (AND) publiziert. Darin sind mehrere NNS, darunter auch Stevia und Steviaglykosid angeführt, die im Rahmen eines Ernährungsregimes, das ansonsten aktuellen gültigen Empfehlungen entspricht, sowie nach individueller Einschätzung bzw. Vorliebe sicher verwendet werden können. Aktuellen Daten der FAO/WHO zufolge beträgt die derzeit über die Nahrung aufgenommene Steviaglykosidmenge durchschnittlich 1–2 mg/kg Körpergewicht/ Tag, sodass die erlaubte Tagesdosis (ETD) von 4 mg/kg KG/Tag in der Regel nicht überschritten werden dürfte.
Die Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde fordert in diesem Zusammenhang allerdings die klare Deklaration der Steviaglykosidmenge bei all jenen Lebensmitteln, die für Kinder und Jugendliche von Relevanz sein können (Fruchtsäften, Süßgetränken, Milchprodukte u.a.m.) um damit eine Abschätzung der tatsächlichen Zufuhr von Stevia und Steviaglykosiden zu ermöglichen.

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Literatur
Über diesen Artikel

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