Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

11.09.2017 | Originalien | Ausgabe 5/2017

Pädiatrie & Pädologie 5/2017

Serious Games in der Therapie von Kindern und Jugendlichen

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 5/2017
Autoren:
MSc Simon Mayr, Sebastian Schneider

Zusammenfassung

In ihrem Kern sind Serious Games als (digitale) Spiele definiert, die zu einem anderen Zweck als reiner Unterhaltung entwickelt wurden. Die enorme Popularität von Videospielen insbesondere unter Kindern und Jugendlichen legt nahe, dieses Medium auch in der Psychotherapie in Erwägung zu ziehen.
Das Team der ISGinnovations GmbH entwickelt digitale Spiele in der Überzeugung, dass deren therapeutische Wirksamkeit nur erreicht werden kann, wenn die einzigartigen Eigenschaften dieses Mediums im Vordergrund stehen. Das Wissen um die Vielzahl von spezifischen Eigenschaften soll dabei auch aus Sicht der akademischen Forschung zur Reifung der Disziplin beitragen. Für die Entwickler der ISGinnovations GmbH hat das Erkennen und Nutzbarmachen der therapeutischen Potenziale digitaler Spiele höchste Priorität in der Projektumsetzung. Die Serious-Games-Entwicklung der letzten Jahre ist von großen Fortschritten und neuem Verständnis geprägt. Unsere Aufgabe ist es, bisherige Erkenntnisse zu nutzen und durch innovative Ansätze zu erweitern.
Bei den hier vorgestellten Spielen handelt es sich um innovative, digitale Therapiehilfsmittel, die sich nahtlos in bestehende therapeutische Ansätze der Trauma- und Adipositastherapie einfügen lassen, ohne dass es zu einer Verdrängung etablierter Settings kommt. Der Lerntransfer von der virtuellen zur realen Welt soll ergänzend wirken und somit die Ergebnisse im gesamttherapeutischen Sinn optimieren. In den Händen eines mit den Spielen vertrauten Therapeuten gehen wir davon aus, dass verbesserte Therapieerfahrungen und Resultate erzielt werden können.
Erste Tests zeigten, dass die Spiele von der Zielgruppe begeistert aufgenommen werden. Dies stellt eine notwendige Voraussetzung für den therapeutischen Erfolg dar, da unser Ansatz auf die Freiwilligkeit der Klienten setzt.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 5/2017

Pädiatrie & Pädologie 5/2017Zur Ausgabe