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19.09.2018 | fallbericht | Ausgabe 1/2019 Open Access

neuropsychiatrie 1/2019

Remission eines komplexen periodischen katatonen Syndroms unter Elektrokonvulsionstherapie

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 1/2019
Autoren:
Dr. Robert Queissner, Dr. Walter Wurm, Dr. Christoph Ebner, Prof. Dr. Eva Reininghaus, Prof. DDr. Hans-Peter Kapfhammer

Zusammenfassung

In diesem Fall handelt es sich um ein spontan aufgetretenes komplexes katatones Syndrom, welches sich bei einer 52-jährigen Patientin erstmals in Folge einer schweren depressiven Episode manifestierte. Es zeigte sich eine zunächst sehr ausgeprägte hypokinetisch-katatone Symptomatik, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Qualitäten wie Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, sowie psychotischen Symptome auch die Verdachtsdiagnose einer neurodegenerativen Erkrankung wie z. B. einer Lewy-Body Demenz oder einer Creutzfeld-Jacob Erkrankung ermöglichten. Die Patientin zeigte auf keine angewandte medikamentöse Therapie eine ausreichende Wirkung oder zeigte vor dem Erreichen einer möglichen Wirkung eine gesteigerte Empfänglichkeit für nicht tolerierbare Nebenwirkungen, die zu einem Absetzen des Medikaments führten. Nach erfolgter somatischer Diagnostik, die jedoch kein entsprechendes Korrelat zum Vorschein brachte, wurde eine EKT-Therapie eingeleitet, auf welche die Patientin teilremittierte und im weiteren Verlauf eine zykloide katatone Symptomatik zeigte, die stark vom Intervall zwischen den einzelnen EKT-Behandlungen abhängig war. Nach Etablierung eines ausreichenden Therapieintervalls war die Patientin vollremittiert.
Literatur
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