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01.10.2016 | originalarbeit | Ausgabe 4-5/2016 Open Access

Spektrum der Augenheilkunde 4-5/2016

Prophylaxe und Therapie der akuten postoperativen Endophthalmitis nach Kataraktoperation – state of the art

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde > Ausgabe 4-5/2016
Autor:
Stefan F. Egger

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Inzidenz der akuten postoperativen Endophthalmitis konnte durch verbesserte Operationstechniken und perioperative Regime in den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert werden, dennoch stellt die Erkrankung nach wie vor eine das Sehvermögen massiv bedrohende postoperative Komplikation dar. Die derzeit – Evidenz basiert – optimalen perioperativen und therapeutischen Regime werden erläutert.

Resultate

Die Inzidenz der akuten postoperativen Endophthalmitis kann nach sorgfältiger präoperativer Antisepsis (Polyvidon-Jod 5 % in den Bindehautsack) und der unmittelbar am Ende der OP erfolgenden Instillation von 0,1 ml Curocef (1 mg/0,1 ml) in die Vorderkammer des Auge hochsignifikant reduziert werden. Bei Auftreten einer akuten postoperativen Endophthalmitis ist die rasche intravitreale Antibiotika Instillation von entscheidender Bedeutung. Die Therapie der Wahl besteht in der intravitrealen Applikation von Vancomycin (1 mg/0,1 ml) und Ceftazidim (2 mg/0,1 ml).

Schlussfolgerungen

Durch ein adäquates perioperatives Regime kann die Inzidenz der akuten postoperativen Endophthalmitis auf ein Mindestmaß reduziert werden. Bei Auftreten der Erkrankung ist durch sofortige intravitreale Therapie in vielen Fällen eine Visusverbesserung zu erreichen.
Literatur
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