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21.08.2020 | Multiple Sklerose | Neurologie

Weniger braucht mehr

Eine kritische Betrachtung der MS-Diagnosekriterien (ARGE Neuroimaging der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, ÖGN)

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis
Autor:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die multiple Sklerose zeigt im neurologischen Alltag eine vielfältige Bandbreite ihrer Erscheinungsformen. Die Bandbreite der Erkrankung führt zu der viel diskutierten und kontrovers beantworteten Frage: Ist der Nachweis von Dissemination in Raum und Zeit durch die Magnetresonanztomographie gleichzusetzen mit einer Diagnose der multiplen Sklerose? Daher ist ein standardisierter Untersuchungsablauf zur Diagnose und Verlaufskontrolle der multiplen Sklerose mit MRT Voraussetzung für eine korrekte Einschätzung der Untersuchungsergebnisse. Denn umso niedrigschwelliger die Diagnosekriterien der multiplen Sklerose formuliert und festgeschrieben sind, umso häufiger läuft man Gefahr, eine Fehldiagnose zu stellen. Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass die MS-Diagnosekriterien rein der Diagnosestellung dienen und eventuelle differenzialdiagnostische Überlegungen dabei keine Rolle spielen.

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