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31.07.2021 | Psychiatrie | Ausgabe 4/2021 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 4/2021

Mentalisierungsfähigkeit und Empathie in der Psychiatrie – eine Sozialisationsfrage?

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 4/2021
Autoren:
D. Steinmair, B. Fink, E. Horvath, K. Matuszak-Luss, Univ. Prof. Dr. med. univ. H. Löffler-Stastka
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Berufliche Sozialisation entwickelt sich im Kontext der Persönlichkeitsentwicklung und vorhandener Bedingungen unterschiedlich. Das Aufrechterhalten der Mentalisierungsfähigkeit im beruflichen Alltag und vor allem in herausfordernden Situationen ist keine Selbstverständlichkeit, sondern abhängig von Umgebungsbedingungen. Die Übernahme von Verantwortung für die gewählte berufliche Tätigkeit erfordert eine Auseinandersetzung mit dem jeweils spezifischen Anforderungsprofil; es stellen sich Lern- und Entwicklungsaufgaben. Die Integration der beruflichen Identität im Rahmen förderlicher Umgebungsbedingungen bedeutet, sich als Teil dieser Gruppe(n) zu erleben. Aus gruppenpsychoanalytischer Sicht stellt die Identifikation mit einer Gruppe eine Verinnerlichung eines „guten Objekts“ dar, einer Gruppenrepräsentanz, welche in herausfordernden Situationen zugänglich ist. Dies kann die Mentalisierungsfähigkeit verbessern.
Literatur
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