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01.06.2013 | originalarbeit | Ausgabe 2/2013

neuropsychiatrie 2/2013

Lehrer und das Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätssyndrom: Eine Pilotstudie zur Situation der Lehrer in Tirol

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 2/2013
Autoren:
Barbara Plattner, Anna Zeinab Aglan, Barbara Juen, Univ.-Prof. Dr. Andreas Conca
Wichtige Hinweise
Erst- und Zweitautor haben äquivalent zum Erstellen des Beitrages beigetragen.

Zusammenfassung

Grundlagen

Angesichts der hohen Prävalenz von etwa 5 % von mit Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätssyndrom betroffenen Kindern wurde der Wissensstand von Tiroler Pädagoginnen und Pädagogen an ausgewählten Bildungseinrichtungen untersucht.

Methodik

Im Rahmen der Diplomarbeit von A. Aglan wurden zwischen Mai und Oktober 2010 170 Fragebögen an ausgewählte Tiroler Schulen verteilt und von dort tätigen Pädagoginnen und Pädagogen freiwillig und anonym ausgefüllt und retourniert. Der Fragebogen bestand aus 43 Items und wurde mit gängigen statistischen Verfahren ausgewertet.

Ergebnisse

Von den versendeten Fragebögen wurden 98 Fragebögen retourniert (58 %), 93 Fragebögen (55 %) wurden mit gängigen statistischen Methoden ausgewertet. Die befragten Lehrer waren in manchen Bereichen gut über das Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätssyndrom informiert. Wissenslücken wiesen sie in Bezug auf die der Erkrankung zu Grunde liegenden Ursachen und verfügbare Therapieoptionen auf. Sie zeigten hohe Bereitschaft zum Lernen durch Fortbildung und zur aktiven Mitarbeit, um die Situation aller Beteiligten zu verbessern.

Schlussfolgerungen

Der Kenntnisstand der Befragten weist Lücken in den Schwerpunkten „Ursachen von Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätssyndrom“ und „Therapieoptionen“ auf. Ein Großteil der Lehrer wünscht sich fachspezifische Fortbildungsmaßnahmen und ist bereit, die Unterrichtsstruktur an die Bedürfnisse von Kindern, Schülern und Studenten mit Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätssyndrom anzupassen.

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Literatur
Über diesen Artikel

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