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Hypokalzämie nach totaler Thyreoidektomie: Welche Patienten sind gefährdet?

  • 28.08.2019
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Hypokalzämie bedingt durch eine Dysfunktion der Nebenschilddrüsen ist eine mögliche Komplikation nach totaler Thyreoidektomie. Die Inzidenz des passageren Hypoparathyreoidismus liegt bei 8 %, die des permanenten Hypoparathyreoidismus bei 1,5 %. Ursachen sind hauptsächlich die Devaskularisation oder die akzidentielle Entfernung der Nebenschilddrüse intraoperativ. Üblicherweise erfolgen nach totaler Thyreoidektomie repetitive Kalziumkontrollen, um einer symptomatischen Hypokalzämie vorzubeugen. Durch die intraoperative Parathormonmessung können Patienten mit postoperativem Hypoparathyreoidismus frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dadurch sind auch immer kürzere Spitalsaufenthalte möglich. Ein postoperatives intaktes Parathormon unterhalb des Normwerts oder ein intraoperativer Abfall >75 % vom Ausgangswert zeigen zuverlässig gefährdete Patienten an, welche prophylaktisch behandelt werden sollten.
Titel
Hypokalzämie nach totaler Thyreoidektomie: Welche Patienten sind gefährdet?
Verfasst von
Dr. med. B. Kern
T. Peters
Publikationsdatum
28.08.2019
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Journal für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel / Ausgabe 4/2019
Print ISSN: 3004-8915
Elektronische ISSN: 3004-8923
DOI
https://doi.org/10.1007/s41969-019-00073-w
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