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29.09.2021 | Neurologie | Ausgabe 5/2021 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 5/2021

Hippocampussklerose im Alter: eine unterdiagnostizierte Entität bei Demenz

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 5/2021
Autoren:
Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Bancher, PD Dr. Ellen Gelpi
Wichtige Hinweise
Literatur bei den Verfassern

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Hippocampussklerose beschreibt das neuropathologische Bild einer Verödung unterschiedlicher Sektoren des Hippocampus. Sie tritt im Rahmen von 5 klinischen und neuropathologischen Entitäten auf. Während sie bei jungen Patienten im Rahmen einer Temporallappenepilepsie vorkommen kann, tritt sie weit häufiger im Rahmen degenerativer Hirnerkrankungen bei alten bis sehr alten Menschen auf. Hauptursachen sind die frontotemporale lobäre Degeneration, die sog. non-Alzheimer-Tauopathien oder die kürzlich beschriebene Entität „limbic age-related TDP-43 encephalopathy“ (LATE), die wahrscheinlich für einen erklecklichen Anteil aller heute als Alzheimer-Krankheit diagnostizierten Demenzen im hohen bis höchsten Lebensalter ursächlich ist. Die Erkrankung ist klinisch noch wenig erforscht und wird in Anbetracht ihres Vorkommens bei der am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppe in der Zukunft eine wichtige Differenzialdiagnose darstellen.
Literatur
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