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31.08.2021 | Psychiatrie Open Access

Klinische Erfahrung und deren Auswirkungen auf Interventionstechnik und Working Alliance

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis
Autoren:
Dagmar Steinmair, Felicitas Datz, Univ. Prof. Dr. med. univ. Henriette Löffler-Stastka
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Wichtigkeit einer tragenden Arzt/Therapeut-Patient-Beziehung konnte als der wesentliche Faktor für den Therapieerfolg herausgearbeitet werden. Mit zunehmender klinischer Erfahrung verbessert sich die Fähigkeit von Behandlern, auch in komplexeren klinischen Situationen akkurate diagnostische und therapeutische Entscheidungen zu treffen. Bisher konnte zwar kein direkter Einfluss der klinischen Erfahrung auf die therapeutische Allianz nachgewiesen werden, allerdings wird deutlich, dass sich Interventionstechnik und damit Interaktionen bei erfahrenen Ärzten/Therapeuten basierend auf intuitiven Prozessen verändern. Konstruktive Interaktionsprozesse bilden das Fundament einer stabilen Arzt/Therapeut-Patient-Beziehung. Analysen nonverbaler Interaktionsaspekte zeigten, dass sich die Bearbeitung sogenannter negativer Spitzenaffekte in der Therapie günstig auf die therapeutische Beziehung und auf den Therapieerfolg auswirken.
Literatur
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