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19.12.2019 | übersicht | Ausgabe 7-8/2020 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 7-8/2020

Die traumatische Aortenruptur

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 7-8/2020
Autoren:
Thomas Schachner, Dr. Julia Oji-Zurmeyer, Bartosz Rylski, Stephan Kapral, Olaf Stanger, Gerlig Widmann, Florian Schönhoff, Martin Czerny, Stefan Jochberger
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Verkehrsunfälle sind für den größten Teil der traumatischen Aortenrupturen verantwortlich, meist zusammen mit weiteren schweren Begleitverletzungen. Die prähospitale Sterblichkeit ist hoch. Bei Verdacht auf eine beteiligte Aortenverletzung, aufgrund eines hohen traumatic aortic injury scores, ist eine Computertomographie durchzuführen. Es erfolgt eine Triage der Verletzungen, und die Versorgungspriorität der Aorta richtet sich nach dem Schweregrad der Aorten- und Begleitverletzungen sowie dem Zustand des Patienten. Bis zur definitiven Versorgung der aortalen Läsion muss der Blutdruck konsequent gesenkt werden. Grad I und II können in Einzelfällen unter enger Kontrolle inital konservativ gemanagt werden. Grad III (gedeckte Ruptur) und Grad IV (freie Ruptur) benötigen eine raschestmögliche Versorgung (interventionell, chirurgisch). In ausgesuchten Fällen kann auch eine verzögerte Versorgung günstig sein.
Als bevorzugte Versorgungsform hat sich die interventionelle Stentgrafttherapie etabliert.

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