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22.06.2020 | themenschwerpunkt

Die Schilddrüse im Alter

Physiologie und Pathologie

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift
Autoren:
Christina Tugendsam, Amir Kurtaran
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Gesunde ältere Menschen weisen Änderungen im Schilddrüsenhormonmetabolismus auf, die möglicherweise sogar aktiv zur Langlebigkeit beitragen können. Dies gilt es, auch bei der Behandlung von – prinzipiell ebenso wie bei Jüngeren auftretenden – Schilddrüsenerkrankungen zu berücksichtigen. Besonderheiten ergeben sich auch durch Komorbiditäten, insbesondere im kardiovaskulären Bereich, sodass etwa hyperthyreote Stoffwechsellagen schlechter toleriert werden als bei Herzgesunden. Benigne Knotenstrumen nehmen im Alter an Häufigkeit zu und sollen bei mechanischer Indikation operiert werden. Das Therapiekonzept bei malignen Erkrankungen muss in die Gesamtsituation des Patienten eingebettet werden, unterscheidet sich allerdings prinzipiell nicht von dem jüngerer Patienten. Von einer adäquaten, risikoadaptierten Therapie von Schilddrüsenerkrankungen profitieren auch betagte und hochbetagte Menschen, sodass eine entsprechende Diagnostik und Abklärung in jedem Lebensalter sinnvoll sind.

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