Die Kosten für „orphan drugs“ – eine europäische Perspektive
- 01.10.2020
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. Clemens Martin Auer
- Erschienen in
- Pädiatrie & Pädologie | Sonderheft 3/2020
Zusammenfassung
In hochentwickelten Gesundheitssystemen können auch hohe Kosten von Innovationen immer integriert werden. Die Konsequenzen aus der Orphanisierung in Diagnostik und Therapie verlangen aber strikte Selbstdisziplin. Beide – die hohen Kosten und die Orphanisierung – erfordern ein effektives Management und eine Abkehr von Einzelfallentscheidungen. Voraussetzung dafür sind die bereits gesetzlich festgelegten und in Entwicklung begriffenen überregionalen Versorgungsmöglichkeiten, eine völlige Transparenz bezüglich der wissenschaftlichen Evidenz und Ökonomie eines Produkts über dessen gesamten Lifecycle und eine unabhängige wissenschaftliche und ökonomische Bewertung und Beurteilung der Innovationen. Regulatorische Rahmenbedingungen, die vor allem die Interessen der Patienten in der EU in den Vordergrund rücken und auch die öffentlichen Anteile der Patentrechte berücksichtigen, werden wohl in Zukunft zu einer neuen Qualität von Partnerschaft zwischen der Industrie und den öffentlichen Gesundheitssystemen führen.
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- Titel
- Die Kosten für „orphan drugs“ – eine europäische Perspektive
- Verfasst von
-
Dr. Clemens Martin Auer
- Publikationsdatum
- 01.10.2020
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Pädiatrie & Pädologie / Ausgabe Sonderheft 3/2020
Print ISSN: 0030-9338
Elektronische ISSN: 1613-7558 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00608-020-00810-4