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01.06.2015 | originalarbeit | Ausgabe 3/2015

Spektrum der Augenheilkunde 3/2015

Beurteilung der Veränderung subjektiver Sicca-Beschwerden nach Iodid-Ophthalmoiontophorese durch Auswertung zweier unabhängiger Fragebögen

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde > Ausgabe 3/2015
Autoren:
MR. Dr. Walter Loos, Gebhard Rieger, Birgit Spitzer-Sonnleitner, Sabine Schaubmair, Ulrike Nesser
Wichtige Hinweise
Von der Paracelsus Gesellschaft für Balneologie und Jodforschung Herrn Prof. Doz. Dr. Gebhard Rieger anlässlich seines 75. Geburtstages gewidmet.

Zusammenfassung

Hintergrund

Gerade beim Syndrom des trockenen Auges ist die Bewertung der subjektiven Angaben des Patienten von besonderer Bedeutung. Untersuchungen mittels standardisierter Fragebögen können die Beurteilung der Wirkung von Iodidaugeniontophorese-Therapien beim Syndrom des trockenen Auges ermöglichen.

Material und Methode

Die Auswertung von drei Studien, bei denen die subjektiven Beschwerden als Nebenparameter dokumentiert wurden, zeigt nun anhand einer größeren Fallzahl (106 Patienten) das Ausmaß der Reduktion der subjektiven Beschwerden nach Iodid-Augeniontophoresen. Es wurden jene Studien ausgewertet, bei denen der OSDI (Ocular Surface Disease Index) parallel zu einem eigenen Bad Haller Fragebogen als subjektives Bewertungskriterium herangezogen wurde.

Resultate

Nach einer Serie von 16–18 Iodid-Ophthalmoiontophoresen fanden wir den Mittelwert des OSDI (Beschwerdemaximum 100) von 35 auf 20,9 um 14,1 Punkte verbessert. Die Angaben im Bad Haller Fragebogen (Beschwerdemaximum 36) zeigen im Mittel eine Reduktion der Beschwerden von 12,4 auf 5,7 Punkte.

Schlussfolgerung

Iodid-Ophthalmoiontophoresen verbessern statistisch signifikant die subjektiven Beschwerden. Dies konnte anhand von zwei verschiedenen Fragebögen gesichert werden.

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