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23.03.2021 | Raupendermatitis | Ausgabe 1/2021 Open Access

hautnah 1/2021

Was kommt dort durch die Luft geflogen …?

Die Gefährdung des Menschen durch die Gifthaare des Eichenprozessionsspinners

Zeitschrift:
hautnah > Ausgabe 1/2021
Autor:
Univ. Prof. Dr. Harald Maier
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Larven des 4. bis 6. Stadiums des Eichenprozessionspinners sind mit Brennhärchen (Setae) bewehrt, welche bei Mensch und Tier heftige entzündliche Haut- und Schleimhautreaktionen (Lepidopterismus) hervorrufen. Die Übertragung erfolgt sehr häufig aerogen, oder durch direkten Kontakt. Durch den Befall von Bäumen im urbanen Grünbereich ist die Fallzahl – vor allem in Jahren mit Massenvermehrung des Forstparasiten – sehr groß. Da die Dunkelziffer sehr hoch ist, sollten Ärzte und Ärztinnen bei Patienten mit juckenden, asymmetrisch verteilten papulösen oder urtikariellen Exanthemen an die Möglichkeit des Vorliegens einer Raupendermatitis denken. Meiden der Befallsgebiete bzw. Tragen von persönlicher Schutzkleidung bei Außenarbeitern, stellen die besten präventiven Maßnahmen dar.
Literatur
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