Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

02.08.2017 | originalarbeit | Ausgabe 15-16/2017 Open Access

Wiener Medizinische Wochenschrift 15-16/2017

Triggerpunkt-Therapie und Manuelle Lymphdrainage in der Migräne-Prophylaxe

Eine Pilot-Studie

Zeitschrift:
Wiener Medizinische Wochenschrift > Ausgabe 15-16/2017
Autoren:
M.Sc. Delphine Yedikardachian, Univ. Prof. Stefan Quasthoff, M.D. Anita T. Lechner, Univ. Prof. Albrecht Giuliani, Univ. Prof. Franz Fazekas
Wichtige Hinweise
Diese Pilot-Studie ist Teil der Dissertation der Erst-Autorin.

Zusammenfassung

Die Migräne ist eine komplexe, multifaktorielle, neurovaskuläre Funktionsstörung des Gehirns. Betroffene weisen oft perikraniale Triggerpunkte auf, jedoch die Triggerpunkt-Therapie (TP-Therapie) wurde in der Migräne-Prophylaxe bis heute noch nicht adäquat getestet. Aufgrund der Multifaktorialität der Migräne scheint es vom Vorteil, multimodale Ansätze zu kombinieren, wie die TP-Therapie und die Manuelle Lymphdrainage (LD), deren Wirksamkeit in der Migräne-Prophylaxe schon untersucht worden ist. In einer Pilotstudie untersuchten wir die Wirksamkeit einer TP-Therapie und einer Kombination von TP-Therapie und LD (TPLD) während der Behandlungsperiode und bis acht Wochen nach den Therapien. Eine Warte-Vergleichsgruppe diente als Kontrollgruppe. Für die Datenerhebung führten die Patienten einen Kopfschmerz-Kalender. Die Ergebnisse weisen auf die Wirksamkeit der TP-Therapie und insbesondere der Kombinationstherapie TPLD zur Reduktion von Migräne hin, wobei dieser Effekt bis acht Wochen nach Therapie anhält.
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 15-16/2017

Wiener Medizinische Wochenschrift 15-16/2017Zur Ausgabe